Ungemachtes Bett im kühlen Morgenlicht, daneben ein Wecker und ein Smartphone.

Ich bin kein Morgenmensch. Wirklich nicht.

Erzähl uns von deiner Morgenroutine.

Ich hasse es, wenn der Wecker klingelt. Wenn ich aufstehen muss und völlig übermüdet bin, weil ich wieder zu spät ins Bett gegangen bin. Weil wieder tausend Sachen wichtiger waren als Schlaf.

Meistens werde ich dann irgendwann kurz vor knapp wach, stehe auf, schaue neben mich und muss feststellen, dass das Bett auf der anderen Seite leer ist. Die Nachteile einer Fernbeziehung eben.

Oft habe ich dann aber schon eine Nachricht auf dem Handy: „Guten Morgen, Schatz …“ Das zaubert mir jedes Mal ein Grinsen ins Gesicht.

Erst mal schauen, ob ich noch auf Kurs bin

Anschließend gehe ich nach unten. Erst mal pissen. Danach stelle ich mich, wie Gott mich schuf, auf die Waage und schaue, ob ich noch auf Kurs bin. Oder ob in den letzten Tagen wieder zu viel Scheiße gefressen wurde.

Ich tracke inzwischen ziemlich viel. Nicht nur Schritte, sondern auch Ernährung, Training, Schwimmen und Schlaf. Eben alles, was mir hilft, zu verstehen, wie ich weiter Gewicht verlieren kann, ohne groß Sport zu machen.

Und es funktioniert ganz gut. Drei bis vier Kilo im Monat, also grob ein Kilo pro Woche. Es läuft. Wer möchte, kann das auch bei meinem Projekt 99 mitverfolgen.

Eine halbe Stunde Schwimmen macht einen Unterschied

Nach der Dusche mache ich mich auf den Weg zur Arbeit oder ins Schwimmbad, je nachdem, was gerade auf dem Plan steht.

Ich habe festgestellt, dass ich morgens besser gelaunt bin, wenn ich vor der Arbeit erst mal eine halbe Stunde schwimmen war. Wenn das ausfällt, bin ich meistens direkt genervt, wenn morgens um acht schon jemand vor der Tür steht und ich noch nicht mal einen Kaffee getrunken habe.

Wenn es nach mir ginge, würde ich einfach Gleitzeit einführen. Kommen, wann ich will. Gehen, wann ich will. Denn wie schon gesagt: Ich bin einfach kein Morgenmensch.

Eine halbe Stunde im Wasser hilft mir inzwischen, etwas besser in den Tag zu starten. Zum Morgenmenschen macht mich das trotzdem nicht. Und ein bisschen Zeit für einen Kaffee, bevor jemand etwas von mir will, wäre schon ganz schön.

Was hilft dir morgens, halbwegs gut in den Tag zu starten?

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4 Kommentare

Kommentieren
  1. misslisbeth0885

    Früher würde ich auch sagen, dass ich kein Morgenmensch bin. Allerdings je älter ich geworden bin (Gott, dass klingt immer sehr alt^^) und vor allem seit ich meine Katzen habe, bin ich zu einem Morgenmenschen mutiert. Allerdings sollte man mich auch bestenfalls nicht vor meinem ersten Kaffee großartig ansprechen. Denn den benötige ich morgens um richtig in die Gänge zu kommen. Aber ja, ich kenne das, dass man sich doch nicht richtig erholt fühlt usw. Ich weiß nicht, ob man da zwingend kein Morgenmensch ist oder maybe der Schlaf nicht der beste ist. ;)

    Mittlerweile denke ich mir aber, wenn ich zeitig aufstehe, dann habe ich mehr vom Tag. :D Aber ehrlich gesagt, gehe ich auch meistens nicht gottlos spät ins Bett – zumindest versuche ich es.

    • Eric

      So alt bist du doch noch gar nicht :P

      • misslisbeth0885

        Ich bin Baujahr 1985 :D Also ich finde schon, dass ich alt bin. ;)

      • Eric

        Ich weiß, hab ich gelesen. 87 also so viel nehmen wir uns nicht und, wenn du sagst, dass du alt bist, bin ich das ja quasi auch. :)

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