Was würdest du deinem 20-jährigen Ich gern sagen? Mit 20 hielt ich mich wahrscheinlich für komplizierter, als ich war. Oder nein, anders. Ich war kompliziert. Aber nicht auf diese geheimnisvolle, tiefgründige Art, wie man sich das in jungen Jahren manchmal gern einredet. Eher auf diese anstrengende Art, bei der man vieles fühlt, wenig davon versteht …
Momentaufnahmen aus dem Alltag und Gedanken, die noch nachklingen. Nicht alles braucht einen großen Anlass.
Manchmal wird daraus etwas Ernstes, manchmal etwas Absurdes, manchmal nur ein kurzer Blick in meinen Alltag. Keine festen Regeln, kein Anspruch auf Vollständigkeit und kein großer Plan. Nur Gedanken zwischen den Zeilen.
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Schreib deinen Guide dazu, wie du in Beziehungen gesunde Grenzen setzt. Schwieriges Thema. Nicht, weil ich dazu nichts sagen könnte, sondern weil ich dazu vermutlich zu viel sagen könnte. Beziehungen, Grenzen, Nähe, Abstand, Verlustangst, Kommunikation, Selbstschutz – das ist so ein Themenkomplex, bei dem man schnell klingt wie ein Mensch, der gerade drei Ratgeber gelesen …
Ich würde nicht sagen, dass dieses Thema so alt ist wie das Internet selbst. Aber soziale Medien sind immer mal wieder Thema in meinem Blog gewesen. Selten positiv. Eher negativ belastet. Ziemlich am Anfang dieses Blogs gab es einen Beitrag darüber, dass mein Facebook-Account gelöscht war. Später habe ich sogar mal eine Website namens nofacebookprofile.com …
Es gibt einige Wörter, die mich nerven. „Digga“ zum Beispiel. Oder „wallah“. Oder eigentlich alles, was die deutsche Sprache wieder ein Stück weiter verunstaltet. Natürlich weiß ich, dass Sprache sich verändert. Natürlich weiß ich auch, dass jede Generation ihre eigenen Begriffe hat, über die sich die Generation davor aufregt. Wahrscheinlich haben sich früher auch Leute …
Welche Menschen magst du zurzeit am meisten? Die Frage klingt erst mal wie so ein Standard-Ding aus irgendeinem Kennenlernspiel. So nach dem Motto: „Teamplayer oder Einzelgänger?“, „Hund oder Katze?“, „Meer oder Berge?“ In Wahrheit ist es gerade eher eine Bestandsaufnahme, die ein bisschen weh tut. Menschen, die mich in Ruhe lassen können Mein erster Impuls …
Ich arbeite an vielem – an Dingen, an Projekten, an mir. Manches wird fertig, manches nicht. Aber vielleicht geht’s gar nicht darum, irgendwann anzukommen, sondern einfach weiterzumachen, solange’s geht.
Ein guter Nachbar bleibt auf seiner Seite des Zauns. Kein Lärm, kein Smalltalk, keine unnötige Nähe. Nur Respekt, ein kurzer Blick, vielleicht ein Nicken – und dann wieder Stille. Genau so sollte Nachbarschaft sein.
Viele halten mich für offen, weil ich viel schreibe. Aber das meiste davon schreibe ich nur, um es loszuwerden. Ich lese kaum, fühle wenig, und manchmal wundere ich mich, wie ruhig man werden kann, wenn einem irgendwann einfach alles egal ist.








