Wenn ich in Uganda bin, möchte ich natürlich auch das Land näher kennenlernen. Ich bin viel mit meiner Verlobten unterwegs und werde nebenbei auf Instagram ständig mit irgendwelchen Ausflugstipps versorgt. Das meiste schaut man sich an und scrollt weiter. Ab und zu ist aber etwas dabei, bei dem ich denke: Warum eigentlich nicht? So war …
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Uganda
Afrika ist für mich inzwischen die Blüte des Lebens. Oder, wie allgemein bekannt, die Wiege der Menschheit. Ich erinnere mich noch sehr gut an die schweren Zeiten meines Lebens. Geprägt von Depressionen, Motivationslosigkeit und negativen Gedanken konnte ich mich teilweise nicht einmal mehr aufraffen, morgens aufzustehen. Heute sieht das anders aus. Ich habe mich neu …
Im Murchison Falls Nationalpark in Uganda war ich selbst am Steuer unterwegs. Mit dem Auto meiner Verlobten, ein bisschen offroad und auf der für mich „falschen“ Fahrseite. Schon ein ziemlich besonderes Gefühl, so weit weg von zu Hause. Besonders hängen geblieben ist mir eine Elefantenherde, die plötzlich über die Straße wanderte. Samt Babys. Einige spielten …
Noch etwa 60 Tage bis Uganda. Der Flug ist gebucht, die Vorbereitungen laufen, und ich bin aktuell dabei, alles mehr oder weniger auf den Kopf zu stellen. Uganda ist für mich inzwischen kein Urlaubsziel mehr. Kein „Ich will mal eben meine Verlobte besuchen“. Es ist perspektivisch Zukunft. Ruhe. Frieden. Abschalten. Ich selbst sein können. Im …
Meine Uganda-Serie von 2025 ist noch nicht einmal richtig zu Ende erzählt. Da gibt es noch einiges zu sagen. Ein paar Geschichten fehlen noch, ein paar Gedanken auch. Aber vielleicht ist genau das inzwischen der Punkt: Uganda ist für mich keine sauber abgeschlossene Reisegeschichte mehr, die man einmal von Anfang bis Ende erzählt und dann …
Nach dem Gottesdienst in Munyonyo brachte mich meine Verlobte nach Kigo. Noch im Auto fragte sie mich, ob ich mir vorstellen kann, dort alleine umherzulaufen, ob ich mich sicher fühlen würde. Sie musste arbeiten, ich würde also den Tag über auf mich allein gestellt sein. Bevor sie losfuhr, hatte sie mir noch Frühstück vorbereitet. Ich …
Nachdem ich Kampala bei Nacht verpasst hatte und am Sonntagmittag aufgewacht bin, fühlte ich mich zuerst schuldig. Nicht, weil ich Mist gebaut hätte, sondern weil ich wusste, dass meine Verlobte sonntagmorgens eigentlich zur Kirche geht. Früher hätte ich nach so einer Nacht direkt mein Handy gesucht, Chats überprüft und innerlich Schadensbegrenzung betrieben. Diesmal suchte ich …
Ich wollte Kampala bei Nacht sehen. Stattdessen habe ich mich irgendwann selbst ausgeschaltet. Was blieb, ist kein Nightlife-Guide, sondern eine ehrliche Notiz darüber, wie schnell ein Abend kippt – und wie viel es wert ist, wenn jemand neben dir klar bleibt.








