Bis hierhin war Uganda für mich vor allem: ankommen. Funktionieren. Erledigungen. Essen. Schlafen. Runterkommen. So wie man eben ankommt, wenn der Kopf noch im Transit hängt und der Körper zwar schon da ist, aber der Rest noch etwas hinterherfliegt. Und genau an Tag 2 hat sich etwas in mir gedreht. Nicht, weil plötzlich irgendwas „Krasses“ …
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Abends, wenn alles leiser wird, hole ich mir mein Leben zurück. Statt früh ins Bett zu gehen, bleibe ich wach, sitze vor dem Rechner, denke nach und genieße die Ruhe. Es ist mein stiller Protest gegen einen Alltag, in dem ich oft nur funktioniere – auch wenn der Preis dafür Schlaf ist.
Welche Menschen magst du zurzeit am meisten? Die Frage klingt erst mal wie so ein Standard-Ding aus irgendeinem Kennenlernspiel. So nach dem Motto: „Teamplayer oder Einzelgänger?“, „Hund oder Katze?“, „Meer oder Berge?“ In Wahrheit ist es gerade eher eine Bestandsaufnahme, die ein bisschen weh tut. Menschen, die mich in Ruhe lassen können Mein erster Impuls …
Das war nicht der Plan. Ich wollte eigentlich nur entspannt nach Uganda fliegen, Sonne, Edna, Familie, ein bisschen Alltag vor Ort mitnehmen – und nebenbei halt so weiterrauchen wie immer: ein bisschen IQOS, ein bisschen E-Zigarette, alles halbwegs „sauber“, niemanden vollqualmen, fertig. Und dann stolpere ich über den Satz, der mir gefühlt eine Backpfeife verpasst: …
In meinem letzten Beitrag ging es viel um Vorbereitung: neuer Reisepass, Impfungen, Visum, Flug – und mittendrin die Frage, ob meine Ohren mir das ganze Projekt Uganda nicht doch noch zerschießen. Die letzten Tage waren ehrlich gesagt ziemlich nervig: Druck auf dem Ohr, komisches Knacken, zeitweise das Gefühl, als würde da innen alles zu sitzen. …
Ein Tag im Homeoffice, ein kurzer Blick auf Facebook – und plötzlich fange ich an, mein digitales Leben aufzuräumen. Alte Kontakte, Ex-Kollegen, Namen ohne Bedeutung. Weg damit. Weniger Kontakte, mehr Klarheit. Ein Text über digitales Loslassen – und warum sich das leichter anfühlt, als man denkt.
Ich bin erneut umgezogen, habe den Job gewechselt, mich selbst neu entdeckt – und ja, ich bin mit mir im Reinen. Ich kann beruhigt in den Spiegel schauen. Ohne Abneigung, ohne das Bedürfnis, sofort wegzusehen. Ich fühle mich wohl in meiner Haut. Klar gibt es noch Dinge, die ich angehen möchte – Gewichtsverlust zum Beispiel …
Samstagabend, 19:15 Uhr. Ich sitze auf dem Sofa. Netflix läuft. Die Beine sind hochgelegt. Vor mir: nichts. Kein Snack, kein Teller, kein „ich gönn mir noch schnell was“. Nur ein Glas Wasser – und das klare Gefühl: Ich habe seit über 49 Stunden nichts gegessen. Und ich spüre das – im besten Sinne. Offiziell gestartet …








