Was würdest du deinem 20-jährigen Ich gern sagen? Mit 20 hielt ich mich wahrscheinlich für komplizierter, als ich war. Oder nein, anders. Ich war kompliziert. Aber nicht auf diese geheimnisvolle, tiefgründige Art, wie man sich das in jungen Jahren manchmal gern einredet. Eher auf diese anstrengende Art, bei der man vieles fühlt, wenig davon versteht …
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Ich würde nicht sagen, dass dieses Thema so alt ist wie das Internet selbst. Aber soziale Medien sind immer mal wieder Thema in meinem Blog gewesen. Selten positiv. Eher negativ belastet. Ziemlich am Anfang dieses Blogs gab es einen Beitrag darüber, dass mein Facebook-Account gelöscht war. Später habe ich sogar mal eine Website namens nofacebookprofile.com …
Es gibt einige Wörter, die mich nerven. „Digga“ zum Beispiel. Oder „wallah“. Oder eigentlich alles, was die deutsche Sprache wieder ein Stück weiter verunstaltet. Natürlich weiß ich, dass Sprache sich verändert. Natürlich weiß ich auch, dass jede Generation ihre eigenen Begriffe hat, über die sich die Generation davor aufregt. Wahrscheinlich haben sich früher auch Leute …
Vor Jahren schrieb ich über mein verlorenes Pikachu-Plüschtier. Jetzt habe ich wieder eins gefunden. Knapp 30 Jahre alt, gelber Plüsch, und plötzlich war da mehr Gefühl, als ich erwartet hatte.
Nachdem ich Kampala bei Nacht verpasst hatte und am Sonntagmittag aufgewacht bin, fühlte ich mich zuerst schuldig. Nicht, weil ich Mist gebaut hätte, sondern weil ich wusste, dass meine Verlobte sonntagmorgens eigentlich zur Kirche geht. Früher hätte ich nach so einer Nacht direkt mein Handy gesucht, Chats überprüft und innerlich Schadensbegrenzung betrieben. Diesmal suchte ich …
Ich erinnere mich noch an letztes Jahr, als einer meiner muslimischen Bekannten in den Ramadan gegangen ist. Natürlich hatte ich das Thema schon früher gehört – in den Nachrichten, im Umfeld, immer mal wieder am Rande. Aber so richtig erklären lassen habe ich es mir erst von ihm. Ganz grob gesagt: rund 30 Tage Fasten. …
Ich mag diese „es ist wieder ein paar Tage her seit dem letzten Beitrag“-Texte nicht. Trotzdem tauchen sie in meinem Blog immer mal wieder auf. Wer mir schon etwas länger folgt, weiß das. Und fast immer laufen sie gleich ab: Ich erkläre, warum ich länger nichts geschrieben habe, rechtfertige mich ein bisschen – und denke …
2025 war kein Jahr der großen Show. Eher eins von diesen Jahren, in denen du am Ende merkst: Es hat sich mehr verändert, als es sich zwischendurch angefühlt hat. Nicht, weil plötzlich alles leicht wurde, sondern weil ich angefangen habe, Dinge konsequenter zu lassen. Weniger diskutieren mit der Realität. Weniger Energie für Sachen, die mich …








