Abend vor dem Flug nach Uganda: Der Wecker ist gestellt, der Zug nach Schiphol wartet, und ich gönne mir zum ersten Mal seit Langem einen bewussten Digital Detox – weniger Daueronline, mehr Ruhe und echtes Unterwegssein.
Uganda ist für mich mit Menschen, Familie und gemeinsamen Plänen verbunden. Hier erzähle ich von meinen Reisen und dem Alltag zwischen Deutschland und Uganda.
In dieser Kategorie sammle ich Beiträge über Anreise, Alltag, Kultur, Unsicherheit, Nähe, Fernbeziehung und die kleinen Momente, in denen aus einem Urlaub langsam etwas Größeres wird. Persönlich, ehrlich und irgendwo zwischen Vorfreude, Überforderung und Ankommen.
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Heute ist der letzte Samstag vor meinem Flug nach Uganda. Jahrelang war Uganda nur ein Thema in Gesprächen und Videocalls – jetzt fliege ich zu meiner Verlobten. Keine Urlaubsreise, sondern der erste konkrete Schritt Richtung gemeinsamer Zukunft, irgendwo zwischen Kopfkino, Arzt-Check und ehrlicher Vorfreude.
Das war nicht der Plan. Ich wollte eigentlich nur entspannt nach Uganda fliegen, Sonne, Edna, Familie, ein bisschen Alltag vor Ort mitnehmen – und nebenbei halt so weiterrauchen wie immer: ein bisschen IQOS, ein bisschen E-Zigarette, alles halbwegs „sauber“, niemanden vollqualmen, fertig. Und dann stolpere ich über den Satz, der mir gefühlt eine Backpfeife verpasst: …
In meinem letzten Beitrag ging es viel um Vorbereitung: neuer Reisepass, Impfungen, Visum, Flug – und mittendrin die Frage, ob meine Ohren mir das ganze Projekt Uganda nicht doch noch zerschießen. Die letzten Tage waren ehrlich gesagt ziemlich nervig: Druck auf dem Ohr, komisches Knacken, zeitweise das Gefühl, als würde da innen alles zu sitzen. …
Noch ziemlich genau 13 Tage, dann sollte ich in Entebbe landen. Wenn alles so läuft, wie es geplant ist. In den letzten Wochen habe ich von vielen Freunden vor allem einen Satz gehört: „Mach viele Fotos, wir wollen alles sehen.“ Und ja, ich habe mich gut vorbereitet. Neuer Reisepass, alle Impfungen, die erforderlichen und die …





