Bis hierhin war Uganda für mich vor allem: ankommen. Funktionieren. Erledigungen. Essen. Schlafen. Runterkommen. So wie man eben ankommt, wenn der Kopf noch im Transit hängt und der Körper zwar schon da ist, aber der Rest noch etwas hinterherfliegt. Und genau an Tag 2 hat sich etwas in mir gedreht. Nicht, weil plötzlich irgendwas „Krasses“ …
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Persönlichkeitsentwicklung
Abends, wenn alles leiser wird, hole ich mir mein Leben zurück. Statt früh ins Bett zu gehen, bleibe ich wach, sitze vor dem Rechner, denke nach und genieße die Ruhe. Es ist mein stiller Protest gegen einen Alltag, in dem ich oft nur funktioniere – auch wenn der Preis dafür Schlaf ist.
Ein Tag im Homeoffice, ein kurzer Blick auf Facebook – und plötzlich fange ich an, mein digitales Leben aufzuräumen. Alte Kontakte, Ex-Kollegen, Namen ohne Bedeutung. Weg damit. Weniger Kontakte, mehr Klarheit. Ein Text über digitales Loslassen – und warum sich das leichter anfühlt, als man denkt.
Ich arbeite an vielem – an Dingen, an Projekten, an mir. Manches wird fertig, manches nicht. Aber vielleicht geht’s gar nicht darum, irgendwann anzukommen, sondern einfach weiterzumachen, solange’s geht.
Viele halten mich für offen, weil ich viel schreibe. Aber das meiste davon schreibe ich nur, um es loszuwerden. Ich lese kaum, fühle wenig, und manchmal wundere ich mich, wie ruhig man werden kann, wenn einem irgendwann einfach alles egal ist.
Ich bin stolz darauf, dass ich noch hier bin. Dass ich weitergemacht habe, obwohl es keinen Plan gab – nur dieses kleine Stück Hoffnung, das sich geweigert hat, still zu werden. Kein Applaus, keine Auszeichnung – nur die leise Gewissheit, dass man sich immer wieder neu erfinden kann.
Nenne ein Thema oder einen Sachverhalt, bei dem du deine Meinung geändert hast. Früher dachte ich, Kontrolle sei gleichbedeutend mit Sicherheit. Dass man Dinge nur richtig machen kann, wenn man sie festhält, überwacht, bis ins Detail plant. Ich wollte Fehler vermeiden, Situationen voraussehen, auf alles vorbereitet sein. Ich war überzeugt, dass Ruhe nur entsteht, wenn …
Vor etwas mehr als drei Jahren habe ich einen Beitrag geschrieben, der für mich damals so etwas wie ein Neuanfang war – oder zumindest der Versuch davon. In „Me, Myself & I – Teil 1“ ging es um meinen Abschied von der Deutschen Post, meinen Wechsel zu Isarland und all das, was mich damals bewegt …








