Mir selbst Fehler einzugestehen, gehört definitiv nicht zu meinen Stärken. Was jedoch dazu gehört, ist, mich selbst im Gedanken fertigzumachen. Sprich, ich spiele ein ewiges Hin und Her, mache mir selbst Vorwürfe, anstatt mir einfach einzugestehen, dass ich es doch schon die ganze Zeit wusste. Ich meine, es ist doch eigentlich gar nicht so schwer, …
Über Veränderungen, seelische Gesundheit und den Versuch, mit sich selbst klarzukommen. Persönliche Erfahrungen, Fragen und kleine Schritte im Alltag.
Das sind keine perfekten Ratgebertexte und keine glattgebügelten Motivationsparolen. Es sind ehrliche Momentaufnahmen aus meinem Leben – manchmal unbequem, manchmal widersprüchlich, aber immer mit dem Versuch, daraus etwas zu lernen.
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Ich bin gerade durch meinen Blog gewandert, auf der Suche nach einem alten Beitrag, der mir nur noch grob im Kopf war. „August – Persönlicher Hassmonat“. Als ich meine eigenen Worte gelesen habe, dachte ich nur: Wie verbittert ich damals wohl gewesen sein muss. Klar, es ist eine Menge Scheiße passiert, sicher war nicht alles …
Vergangenheitsbewältigung ist immer ein eigenes Thema für sich. Jeder Mensch hat irgendwann einmal etwas erlebt, das ihn geprägt hat – manchmal positiv, oft aber auch negativ. Diese Erlebnisse hinterlassen Spuren, ob wir wollen oder nicht. Seit einigen Jahren vertrete ich deshalb die Philosophie, das Vergangene hinter mir zu lassen. Was interessiert mich gestern? Letztendlich kann …
Weit mehr als zwei Monate lang habe ich inzwischen nichts mehr geschrieben, weil es tatsächlich nichts gab, worüber ich mich hätte beschweren können. Eine ungewohnte, aber schöne Ruhephase in meinem Leben – vor allem, wenn ich an meine dunklen Phasen mit Depressionen zurückdenke. Ein neuer Anfang Ganz im Gegenteil sogar: Inzwischen bin ich wieder vergeben, …
Im Leben gibt es kein Richtig oder Falsch. Es gibt Entscheidungen und Konsequenzen, die uns prägen und formen und schlussendlich zu dem machen, wer wir sind. Ich würde gerne sagen, dass ich den Großteil meines Lebens mit Grübeleien verschwendet habe. Doch das wäre gelogen, denn schließlich hat mich die ganze Grübelei genau dort hingebracht, wo …
Wenn ich längere Zeit nichts schreibe, ist das eigentlich ein gutes Zeichen. Es bedeutet, dass es mir gut geht und es aktuell nichts zu beanstanden gibt. Allerdings fehlt mir das Schreiben hin und wieder trotzdem. Und letztendlich möchte ich auch nicht, dass der Eindruck entsteht, der Blog hier sei tot. Also vorneweg: Mir geht es …
Der „Unterhosenmann“ ist die Bezeichnung für einen Typen aus meiner Jugend, dabei meine ich jedoch nicht den, der auf der öffentlichen Toilette masturbiert hat (was eine andere Geschichte ist), sondern den Kerl, der damals am Unterhosen-Wühltisch bei irgendeinem Kleidungsdiscounter stand und meiner Mutter willkürliche Unterhosen zeigte. Ja, meine Jugend war teilweise schon recht interessant, doch …
Chancen… ja. Ich gebe Menschen oft eine zweite oder dritte Chance. Genau das müsste ich mir dringend abgewöhnen. Aber ich bin ein hoffnungsloser Romantiker. Es fällt mir unglaublich schwer, diese Eigenschaft abzulegen. Immer wieder denke ich, dass am Ende alles gut wird. Und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende. …








