Im Murchison Falls Nationalpark in Uganda war ich selbst am Steuer unterwegs. Mit dem Auto meiner Verlobten, ein bisschen offroad und auf der für mich „falschen“ Fahrseite. Schon ein ziemlich besonderes Gefühl, so weit weg von zu Hause. Besonders hängen geblieben ist mir eine Elefantenherde, die plötzlich über die Straße wanderte. Samt Babys. Einige spielten …
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Reisen
Meine Uganda-Serie von 2025 ist noch nicht einmal richtig zu Ende erzählt. Da gibt es noch einiges zu sagen. Ein paar Geschichten fehlen noch, ein paar Gedanken auch. Aber vielleicht ist genau das inzwischen der Punkt: Uganda ist für mich keine sauber abgeschlossene Reisegeschichte mehr, die man einmal von Anfang bis Ende erzählt und dann …
Nach dem Gottesdienst in Munyonyo brachte mich meine Verlobte nach Kigo. Noch im Auto fragte sie mich, ob ich mir vorstellen kann, dort alleine umherzulaufen, ob ich mich sicher fühlen würde. Sie musste arbeiten, ich würde also den Tag über auf mich allein gestellt sein. Bevor sie losfuhr, hatte sie mir noch Frühstück vorbereitet. Ich …
Nachdem ich Kampala bei Nacht verpasst hatte und am Sonntagmittag aufgewacht bin, fühlte ich mich zuerst schuldig. Nicht, weil ich Mist gebaut hätte, sondern weil ich wusste, dass meine Verlobte sonntagmorgens eigentlich zur Kirche geht. Früher hätte ich nach so einer Nacht direkt mein Handy gesucht, Chats überprüft und innerlich Schadensbegrenzung betrieben. Diesmal suchte ich …
Ich wollte Kampala bei Nacht sehen. Stattdessen habe ich mich irgendwann selbst ausgeschaltet. Was blieb, ist kein Nightlife-Guide, sondern eine ehrliche Notiz darüber, wie schnell ein Abend kippt – und wie viel es wert ist, wenn jemand neben dir klar bleibt.
Samstagmorgen in Entebbe ist Markt. Nicht „vielleicht, wenn wir Lust haben“, sondern so ein fester Punkt im Kalender, wie bei anderen Leuten der Wocheneinkauf. Meine Verlobte hat das nach dem Frühstück ganz selbstverständlich gesagt: Sie will mit mir hin, damit ich sehe, wie das läuft. Und erst später habe ich verstanden, warum sie ausgerechnet Entebbe …
Bis hierhin war Uganda für mich vor allem: ankommen. Funktionieren. Erledigungen. Essen. Schlafen. Runterkommen. So wie man eben ankommt, wenn der Kopf noch im Transit hängt und der Körper zwar schon da ist, aber der Rest noch etwas hinterherfliegt. Und genau an Tag 2 hat sich etwas in mir gedreht. Nicht, weil plötzlich irgendwas „Krasses“ …
Orte und Eindrücke aus Uganda: von Lakeside-Ruhe bis Kampala-Taxi-Park.








