Bis hierhin war Uganda für mich vor allem: ankommen. Funktionieren. Erledigungen. Essen. Schlafen. Runterkommen. So wie man eben ankommt, wenn der Kopf noch im Transit hängt und der Körper zwar schon da ist, aber der Rest noch etwas hinterherfliegt. Und genau an Tag 2 hat sich etwas in mir gedreht. Nicht, weil plötzlich irgendwas „Krasses“ …
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Schreiben
Welche Menschen magst du zurzeit am meisten? Die Frage klingt erst mal wie so ein Standard-Ding aus irgendeinem Kennenlernspiel. So nach dem Motto: „Teamplayer oder Einzelgänger?“, „Hund oder Katze?“, „Meer oder Berge?“ In Wahrheit ist es gerade eher eine Bestandsaufnahme, die ein bisschen weh tut. Menschen, die mich in Ruhe lassen können Mein erster Impuls …
Ich arbeite an vielem – an Dingen, an Projekten, an mir. Manches wird fertig, manches nicht. Aber vielleicht geht’s gar nicht darum, irgendwann anzukommen, sondern einfach weiterzumachen, solange’s geht.
Ein guter Nachbar bleibt auf seiner Seite des Zauns. Kein Lärm, kein Smalltalk, keine unnötige Nähe. Nur Respekt, ein kurzer Blick, vielleicht ein Nicken – und dann wieder Stille. Genau so sollte Nachbarschaft sein.
Viele halten mich für offen, weil ich viel schreibe. Aber das meiste davon schreibe ich nur, um es loszuwerden. Ich lese kaum, fühle wenig, und manchmal wundere ich mich, wie ruhig man werden kann, wenn einem irgendwann einfach alles egal ist.
Ich bin stolz darauf, dass ich noch hier bin. Dass ich weitergemacht habe, obwohl es keinen Plan gab – nur dieses kleine Stück Hoffnung, das sich geweigert hat, still zu werden. Kein Applaus, keine Auszeichnung – nur die leise Gewissheit, dass man sich immer wieder neu erfinden kann.
Nenne ein Thema oder einen Sachverhalt, bei dem du deine Meinung geändert hast. Früher dachte ich, Kontrolle sei gleichbedeutend mit Sicherheit. Dass man Dinge nur richtig machen kann, wenn man sie festhält, überwacht, bis ins Detail plant. Ich wollte Fehler vermeiden, Situationen voraussehen, auf alles vorbereitet sein. Ich war überzeugt, dass Ruhe nur entsteht, wenn …
Was hast du aufgeschoben? Warum? Ich schiebe Dinge nicht gern auf. Zumindest rede ich mir das ein. In Wahrheit tue ich es ständig – nur mit dem Unterschied, dass ich mir gute Gründe dafür ausdenke. Ich nenne es dann „abwarten“, „reifen lassen“ oder „es kommt gerade nicht dran“. Und manchmal stimmt das sogar. Es gibt …








