Ich würde nicht sagen, dass dieses Thema so alt ist wie das Internet selbst. Aber soziale Medien sind immer mal wieder Thema in meinem Blog gewesen. Selten positiv. Eher negativ belastet. Ziemlich am Anfang dieses Blogs gab es einen Beitrag darüber, dass mein Facebook-Account gelöscht war. Später habe ich sogar mal eine Website namens nofacebookprofile.com …
Im Blog stöbern
Gesellschaft
Seit 13 Jahren liegt dieser Blog hier im Netz. Jetzt gibt es eine Statistikseite und eine neue Community-Seite für Kommentare, Gespräche und kleine Spuren. Vor allem aber: ein kleines Danke.
Nach dem Gottesdienst in Munyonyo brachte mich meine Verlobte nach Kigo. Noch im Auto fragte sie mich, ob ich mir vorstellen kann, dort alleine umherzulaufen, ob ich mich sicher fühlen würde. Sie musste arbeiten, ich würde also den Tag über auf mich allein gestellt sein. Bevor sie losfuhr, hatte sie mir noch Frühstück vorbereitet. Ich …
Ich erinnere mich noch an letztes Jahr, als einer meiner muslimischen Bekannten in den Ramadan gegangen ist. Natürlich hatte ich das Thema schon früher gehört – in den Nachrichten, im Umfeld, immer mal wieder am Rande. Aber so richtig erklären lassen habe ich es mir erst von ihm. Ganz grob gesagt: rund 30 Tage Fasten. …
Ich wollte Kampala bei Nacht sehen. Stattdessen habe ich mich irgendwann selbst ausgeschaltet. Was blieb, ist kein Nightlife-Guide, sondern eine ehrliche Notiz darüber, wie schnell ein Abend kippt – und wie viel es wert ist, wenn jemand neben dir klar bleibt.
2025 war kein Jahr der großen Show. Eher eins von diesen Jahren, in denen du am Ende merkst: Es hat sich mehr verändert, als es sich zwischendurch angefühlt hat. Nicht, weil plötzlich alles leicht wurde, sondern weil ich angefangen habe, Dinge konsequenter zu lassen. Weniger diskutieren mit der Realität. Weniger Energie für Sachen, die mich …
Samstagmorgen in Entebbe ist Markt. Nicht „vielleicht, wenn wir Lust haben“, sondern so ein fester Punkt im Kalender, wie bei anderen Leuten der Wocheneinkauf. Meine Verlobte hat das nach dem Frühstück ganz selbstverständlich gesagt: Sie will mit mir hin, damit ich sehe, wie das läuft. Und erst später habe ich verstanden, warum sie ausgerechnet Entebbe …
Bis hierhin war Uganda für mich vor allem: ankommen. Funktionieren. Erledigungen. Essen. Schlafen. Runterkommen. So wie man eben ankommt, wenn der Kopf noch im Transit hängt und der Körper zwar schon da ist, aber der Rest noch etwas hinterherfliegt. Und genau an Tag 2 hat sich etwas in mir gedreht. Nicht, weil plötzlich irgendwas „Krasses“ …








