Es gibt Dinge im Leben, die sind wirklich nicht kompliziert. Zum Beispiel: Geld am Automaten holen. Seit Jahren sitze ich jetzt in meinem Nebenjob in der Hotline und höre denselben Quatsch immer und immer wieder – so oft, dass ich mittlerweile ernsthaft an der allgemeinen Aufmerksamkeitsspanne zweifle. Als ich damals angefangen habe und die ersten …
In meinem letzten Beitrag ging es viel um Vorbereitung: neuer Reisepass, Impfungen, Visum, Flug – und mittendrin die Frage, ob meine Ohren mir das ganze Projekt Uganda nicht doch noch zerschießen. Die letzten Tage waren ehrlich gesagt ziemlich nervig: Druck auf dem Ohr, komisches Knacken, zeitweise das Gefühl, als würde da innen alles zu sitzen. …
Noch ziemlich genau 13 Tage, dann sollte ich in Entebbe landen. Wenn alles so läuft, wie es geplant ist. In den letzten Wochen habe ich von vielen Freunden vor allem einen Satz gehört: „Mach viele Fotos, wir wollen alles sehen.“ Und ja, ich habe mich gut vorbereitet. Neuer Reisepass, alle Impfungen, die erforderlichen und die …
Am Rand, weil du klarer siehst Hast du dich schon gefragt, warum gerade jene, die klarer sehen und tiefer fühlen, so oft für sich sind? Nicht zwingend einsam – aber allein. Du stehst am Rand, hörst zu, beobachtest. Nicht, weil du Menschen ablehnst. Eher, weil sich die Welt irgendwann wie eine Sprache anfühlt, die du …
Ein Tag im Homeoffice, ein kurzer Blick auf Facebook – und plötzlich fange ich an, mein digitales Leben aufzuräumen. Alte Kontakte, Ex-Kollegen, Namen ohne Bedeutung. Weg damit. Weniger Kontakte, mehr Klarheit. Ein Text über digitales Loslassen – und warum sich das leichter anfühlt, als man denkt.
Ich arbeite an vielem – an Dingen, an Projekten, an mir. Manches wird fertig, manches nicht. Aber vielleicht geht’s gar nicht darum, irgendwann anzukommen, sondern einfach weiterzumachen, solange’s geht.
Ein guter Nachbar bleibt auf seiner Seite des Zauns. Kein Lärm, kein Smalltalk, keine unnötige Nähe. Nur Respekt, ein kurzer Blick, vielleicht ein Nicken – und dann wieder Stille. Genau so sollte Nachbarschaft sein.
Viele halten mich für offen, weil ich viel schreibe. Aber das meiste davon schreibe ich nur, um es loszuwerden. Ich lese kaum, fühle wenig, und manchmal wundere ich mich, wie ruhig man werden kann, wenn einem irgendwann einfach alles egal ist.








