Vor Jahren schrieb ich über mein verlorenes Pikachu-Plüschtier. Jetzt habe ich wieder eins gefunden. Knapp 30 Jahre alt, gelber Plüsch, und plötzlich war da mehr Gefühl, als ich erwartet hatte.
Meine Uganda-Serie von 2025 ist noch nicht einmal richtig zu Ende erzählt. Da gibt es noch einiges zu sagen. Ein paar Geschichten fehlen noch, ein paar Gedanken auch. Aber vielleicht ist genau das inzwischen der Punkt: Uganda ist für mich keine sauber abgeschlossene Reisegeschichte mehr, die man einmal von Anfang bis Ende erzählt und dann …
In letzter Zeit ist es hier ruhiger geworden. Vielleicht ist das keine große Krise, sondern einfach eine Phase, in der Schreiben gerade nicht ganz oben steht.
Nach dem Gottesdienst in Munyonyo brachte mich meine Verlobte nach Kigo. Noch im Auto fragte sie mich, ob ich mir vorstellen kann, dort alleine umherzulaufen, ob ich mich sicher fühlen würde. Sie musste arbeiten, ich würde also den Tag über auf mich allein gestellt sein. Bevor sie losfuhr, hatte sie mir noch Frühstück vorbereitet. Ich …
Nachdem ich Kampala bei Nacht verpasst hatte und am Sonntagmittag aufgewacht bin, fühlte ich mich zuerst schuldig. Nicht, weil ich Mist gebaut hätte, sondern weil ich wusste, dass meine Verlobte sonntagmorgens eigentlich zur Kirche geht. Früher hätte ich nach so einer Nacht direkt mein Handy gesucht, Chats überprüft und innerlich Schadensbegrenzung betrieben. Diesmal suchte ich …
Ich erinnere mich noch an letztes Jahr, als einer meiner muslimischen Bekannten in den Ramadan gegangen ist. Natürlich hatte ich das Thema schon früher gehört – in den Nachrichten, im Umfeld, immer mal wieder am Rande. Aber so richtig erklären lassen habe ich es mir erst von ihm. Ganz grob gesagt: rund 30 Tage Fasten. …
Ich mag diese „es ist wieder ein paar Tage her seit dem letzten Beitrag“-Texte nicht. Trotzdem tauchen sie in meinem Blog immer mal wieder auf. Wer mir schon etwas länger folgt, weiß das. Und fast immer laufen sie gleich ab: Ich erkläre, warum ich länger nichts geschrieben habe, rechtfertige mich ein bisschen – und denke …
Ich wollte Kampala bei Nacht sehen. Stattdessen habe ich mich irgendwann selbst ausgeschaltet. Was blieb, ist kein Nightlife-Guide, sondern eine ehrliche Notiz darüber, wie schnell ein Abend kippt – und wie viel es wert ist, wenn jemand neben dir klar bleibt.








