Vielleicht ist es dem einen oder anderen schon aufgefallen: Aus meskasblog.de wurde wieder meska.me.
Finde ich irgendwie passend. Die Endung ist zwar eigentlich eine Landesdomain, aber ich lese da eher das englische „me“. Also mich. Und darum geht es hier ja im Grunde auch.
Unter meska.me hatte ich früher mal eine kleine Linkseite. Verschiedene Links zu meinen Seiten und Projekten, ähnlich wie bei Linktree. Inzwischen ist daraus wieder ein bisschen mehr geworden.
Ich spiele halt gerne rum. Baue etwas, ändere es, habe die nächste Idee und denke mir: Könnte man eigentlich auch noch machen.
Schließlich verschwende ich meine Zeit seit mehr als einem Jahrzehnt nicht ausschließlich mit diesem Blog. Es gibt noch zahlreiche kleine Projekte drumherum. Über manche habe ich hier geschrieben, andere sind irgendwann einfach entstanden und laufen seitdem so nebenbei.
Und eines davon war MINI-Freunde.
Die Idee war eigentlich gut
Vor einigen Jahren hatte ich die Vorstellung, eine gemeinsame Anlaufstelle für alles rund ums Thema MINI aufzubauen. Clubs, Gruppen, Treffen, Veranstaltungen. Alles an einem Fleck.
Mein Gedanke war damals ziemlich einfach: Warum hat jeder sein eigenes Grüppchen, wenn man auch etwas Großes gemeinsam machen könnte? Mit verschiedenen Regionen, eigenen Bereichen und allem, was eben dazugehört.
In meinem Kopf klang das gut.
In der Realität hat es nicht funktioniert. Kann man auch einfach so sagen: Die Idee, alle zusammenzuführen, ist gescheitert.
Die meisten Gruppen waren längst organisiert. Die hatten ihre Leute, ihre Treffen und ihre eigenen Abläufe. Warum sollten die plötzlich irgendwo anders weitermachen, nur weil ich mir gedacht habe, dass das doch eigentlich ganz praktisch wäre?
Da habe ich vermutlich falsch gedacht. Und vor allem zu viel erwartet.
Das sehe ich heute auch ein.
Dazu kommt, dass ich zwar gerne mein eigenes Süppchen koche und oft genug der Meinung war, vieles besser machen zu können als andere. Aber eine Gruppe zu führen, ist noch mal etwas anderes, als eine Website dafür zu bauen.
Technik macht mir Spaß. Mich dauerhaft um Menschen, ihre Probleme, Diskussionen und unterschiedlichen Vorstellungen zu kümmern, eher weniger.
Nicht die allerbeste Voraussetzung, wenn man eine größere Community aufbauen möchte.
Man wird halt älter. Vielleicht auch ein bisschen erwachsener. Und irgendwann versteht man besser, was einem liegt und was andere vielleicht besser können.
Eine Domain und ein alter Abschiedstext
Das Thema MINI ist trotzdem ein Teil meines Lebens geblieben. Privat sowieso und beruflich inzwischen ebenfalls.
Und die Domain von MINI-Freunde habe ich über die Jahre behalten.
Da kamen auch nach wie vor Aufrufe rein. Immer wieder hat jemand die Seite besucht oder darüber den Weg zu meinem Blog gefunden. Nur besonders viel zu finden gab es dort zuletzt nicht.
Im Grunde stand da ein Abschiedstext. Sinngemäß: Das Kapitel MINI-Freunde ist vorbei, ich bin weitergezogen und arbeite jetzt bei Miniparts24.
Ja. Schön für mich.
Aber wer im Internet nach einem MINI-Treffen oder einer Gruppe in seiner Umgebung sucht, möchte wahrscheinlich nicht erst lesen, warum irgendein Typ vor ein paar Jahren sein Projekt eingestellt hat.
Der möchte etwas finden, das ihm weiterhilft.
Und dafür war mir die Domain dann doch zu schade.
Zumal ich die ursprüngliche Idee bis heute gut finde. Eine Stelle, an der man sich einen Überblick verschaffen kann. Dafür muss man ja nicht gleich versuchen, die halbe MINI-Welt unter einem Dach zu versammeln.
Es gibt schon genug Gruppen, Clubs und Menschen, die etwas auf die Beine stellen. Man muss sie nur finden können.
MINI-Freunde 2.0
Also habe ich das Ganze wieder aufgegriffen. Etwas kleiner, moderner und mit einer klareren Vorstellung davon, was die Seite eigentlich sein soll.
meska.me entwickelt sich ohnehin immer mehr zu einer Zusammenführung meiner ganzen Projekte. Der Blog ist ein Teil davon. Dazu kommen Reisen, Statistiken und andere Sachen, die früher teilweise irgendwo für sich herumlagen.
Warum also nicht auch MINI-Freunde?
Eine kleine Seite auf meiner Seite. Mit Informationen, meinen eigenen Eindrücken und einer Übersicht darüber, was in der MINI-Szene so los ist.
Wo gibt es einen Club? Welche Gruppe ist in meiner Gegend unterwegs? Wann findet das nächste Treffen statt? Gibt es irgendwo einen regelmäßigen Stammtisch?
Dazu Veranstaltungen, die noch bevorstehen, aber auch vergangene Termine. Und natürlich die Beiträge, die ich selbst über meine MINIs, Erlebnisse und die ganze Geschichte drumherum geschrieben habe.
Die Informationen sind ohne Registrierungszwang zugänglich. Man kann sich einfach umsehen und das heraussuchen, was einen interessiert.
Die Gruppen bleiben, wo sie sind
Wenn eine Gruppe auf Facebook funktioniert, dann funktioniert sie dort. Wenn sich die Leute über WhatsApp organisieren, machen sie das eben darüber. Oder sie haben eine eigene Website.
Es muss ja nicht jeder noch eine zusätzliche Plattform bespielen, nur weil ich mal wieder eine gebaut habe.
Was ich aber ganz praktisch finde, ist eine Suche beziehungsweise eine Karte, auf der man solche Dinge überhaupt erst entdecken kann.
Manche Facebook-Gruppen sind für mich inzwischen ziemlich unpersönlich. Man ist zwar Mitglied und liest gelegentlich mit, aber Anschluss hat man deshalb noch lange nicht. Wer Leute in seiner Umgebung kennenlernen möchte, muss erst mal herausfinden, welche Gruppen sich tatsächlich treffen und wo der nächste Stammtisch stattfindet. Genau dabei kann so eine Übersicht helfen.
Vielleicht sucht jemand Leute für eine Ausfahrt. Einen Stammtisch. Oder einfach andere Menschen, die sich über denselben kleinen Blechhaufen freuen können.
Ich habe schon den Eindruck, dass die MINI-Community an manchen Stellen ein bisschen auseinandergegangen ist. Trotzdem gibt es nach wie vor genug Leute, die diese Leidenschaft im Herzen tragen.
Die sind ja nicht plötzlich alle verschwunden.
Wer etwas beisteuern möchte, darf das gerne
Ich habe Lust, die Seite weiter auszubauen und nach und nach neue Sachen zu ergänzen. Wer einen Club vorstellen möchte, einen Stammtisch kennt oder eine Veranstaltung organisiert, kann gerne etwas beisteuern. Ich freue mich über solche Vorschläge. Da draußen gibt es schließlich einiges zu entdecken, das ich selbst noch gar nicht auf dem Schirm habe.
Wo seid ihr unterwegs? Wann trefft ihr euch? Sucht ihr noch Mitglieder? Gibt es eine Website, eine Facebook- oder WhatsApp-Gruppe? Steht demnächst eine Veranstaltung an?
Genau solche Informationen können für jemanden interessant sein, der gerade danach sucht.
Und wenn du selbst eine gute Idee hast und dich einbringen möchtest: Bitte schön.
An den Aufrufen sehe ich ja, dass das Ganze genutzt wird. Dann lohnt es sich auch, wieder etwas daraus zu machen und die Übersicht nach und nach zu ergänzen.
Es fahren außerdem immer noch MINIs mit einem MINI-Freunde-Aufkleber durch die Gegend. Umso schöner, wenn man unter der Adresse wieder etwas findet, das zum Aufkleber passt: andere MINI-Fahrer, Gruppen und Treffen. Dafür war die Idee schließlich mal gedacht.
Bauen macht mir einfach Spaß
Für mich gehört das Ausprobieren dazu. Ich überlege mir gerne, wie so etwas aussehen könnte, welche Informationen sinnvoll wären und wie man das Ganze zusammenbekommt.
Und wenn daraus etwas entsteht, das andere tatsächlich benutzen können, macht es natürlich noch mehr Spaß.
Die Gruppen und ihre Treffen bleiben bei den Leuten, die sie organisieren. Ich kümmere mich um die Seite, ergänze Einträge und baue weiter, wenn sich eine gute Idee ergibt.
Das passt deutlich besser zu mir als der Versuch, selbst eine große Community zu führen.
Wenn dadurch jemand einen passenden Club oder ein Treffen findet, hat die Seite ihren Zweck erfüllt. Dafür muss ich nicht selbst überall vorne stehen.
Und wenn jemand darüber hier landet, sich noch ein bisschen umsieht und vielleicht auch an anderen Themen hängen bleibt: umso schöner.
Dann versteht man vielleicht auch etwas besser, was meska.me inzwischen eigentlich ist.
Ein Blog. Ein paar Projekte. Ziemlich viele Ideen. Und irgendwo dazwischen ich.
MINI-Freunde 2.0 gehört jetzt wieder dazu.
Herzlich willkommen. Oder eben auch auf Wiedersehen.



